SPD Monheim / Schwaben

Wahlversammlung mit Claudia Müller und Georg Wiedemann

Landespolitik

Unter dem Motto „Zukunft im Kopf, Donau-Ries im Herzen“ begrüßte der 1. Vorsitzende der Monheimer SPD Daniel Hauer im Mehrzweckraum des Kreuzwirts die Stadträte Christine Scheuenpflug und Norbert Meyer, sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger zur Wahlveranstaltung der Bayern-SPD mit der Kandidatin für den Schwäbischen Bezirkstag Claudia Müller, und dem Kandidaten für den Bayerischen Landtag Georg Wiedemann.

Hauer betonte, dass die SPD sehr wohl auch die Heimat kennt und noch mehr schätzt, und lud daher die Versammlung zu einer echt Bayerischen Brotzeit ein mit Bier, Getränken und einer fast 1m2 großen belegten Riesenbreze aus einer regionalen Bäckerei.

Georg Wiedemann sprach bei seiner Vorstellung verschiedene brisante Themen an. Um der Verfassung gerecht zu werden, dass jeder Bürger Recht auf (bezahlbaren) Wohnraum hat, forderte er die „Mietpreisbremse“, sowie vom Landkreis nicht nur den Bau einzelner Häusern, sondern von mehreren bezahlbaren  sozialen Wohneinheiten vor allem auch für die ältere Generation.

Als weiteres Ziel nannte Wiedemann die Familie zu stärken, nicht nur durch versprochenes Familiengeld, was nur ganz vereinzelte Eltern in Anspruch nehmen können, sondern auch eine Grundsicherung, um damit die Kinderarmut einzudämmen. Mehr Förderung des Personals in den Kindergärten durch bessere Arbeitsbedingungen mit Gebührenübernahme durch den Staat, wie es auch bei Schulen praktiziert wird.

Eine Antwort auf die Frage „Lehrermangel“ könnte sein: Lehrern durch Verbeamtung wieder Sicherheit zu geben  und nicht nur für ein Jahr anstellen um die Bezüge für die Sommerferien einzusparen!  Ein großes Anliegen ist für Wiedemann auch mehr Personal mit besserer Bezahlung und mehr Freizeit in den Pflegeberufen.

Um Arbeitsplätze zu sichern schlägt Wiedemann ein Gesetz vor, welches bei öffentlichen Aufträgen nur Tarifbetriebe berücksichtigt und nicht den osteuropäischen Subunternehmer vom Subunternehmer. Auch wirkt sich eine prozentuale Lohnerhöhung nur für Großverdiener positiv aus, der Arbeiter und Angestellte profitiert durch den Prozentsatz nur in geringem Maße, wobei aber z.B. die Butter für alle Verdiener gleich teuer ist.

 

Claudia Müller erwähnte nach persönlicher Vorstellung die Aufgaben des Bezirkstags mit Schwerpunkt Kultur und Soziales. Sie betonte hierbei die Dringlichkeit der Förderung im Bereich Pflege. Eine Erhöhung der Pflegesätze und der Plätze für Kurzzeitpflege um Familien zu entlasten, sowie mehr Erholungsphasen für das Personal, welches ohnehin voll getaktet ist. Auch könnten die Mittel für das Hygienepaket für einen sinnvolleren Einsatz gezielter aufgeteilt werden. Das staatliche Familiengeld bezeichnete Müller als deplatziert, weil mit diesen Mitteln Kindertagesstätten in Bayern gebührenfrei gehalten werden könnten. Claudia Müller erfüllt bestens die Anforderungen des Bezirksrates, weil sie als Bauingenieurin alle Rathäuser kennt und als Kulturreferentin u. Mädchen für Alles ihre ganze Kraft in den Bezirkstag einbringen kann.

 

Die SPD-Kandidaten Claudia Müller und Georg Wiedemann kommen beide aus dem Leben und bitten die Wählerinnen und Wähler, wie beim Einkauf, regional zu wählen. In den jeweiligen Gremien erreichen Zwei Abgeordnete deutlich mehr für unser Donau-Ries. In Bayern und Schwaben benötigen wir weniger Reden und mehr Handeln, brauchen mehr Zusammenhalt und vor allem Sozialdemokratie mit der SPD.

 
 
 

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