SPD fordert schnellere energetische Sanierung öffentlicher Gebäude
Umwelt
Energiepolitische Sprecherin Biedefeld sieht Versäumnisse der Staatsregierung.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Susann Biedefeld, Mitglied in Franz Magets Kompetenz-Team für die Landtagswahl 2008, beglückwünscht die Staatsregierung zur Erkenntnis, dass in den
Klimaschutz investiert werden muss: „Mit der vom neuen Ministerpräsidenten verordneten Demut hat Umweltminister Bernhard zielsicher das riesige Defizit im effektiven Klimaschutz erkannt“, stellt die
energiepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion fest und fügt hinzu: „Die bisherige Nullnummer im Haushalt für energetische Sanierung staatlicher Gebäude ist ein schweres Versäumnis für den Klimaschutz, aber ebenso eines, das zu Lasten von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen geht." Biedefeld bedauert allerdings, dass der Staatsregierung der Mut fehlt, die gesamten vorgesehenen Mittel in die energetische Sanierung zu investieren. „Den Umbau des Waldes könnte man aus den Gewinnen des
Staatsforstes ziehen", so Biedefeld, die ein höheres Tempo anmahnt. In den letzten zehn Jahren hat die Staatsregierung lediglich 350 öffentliche Gebäude saniert. „Bei diesem Tempo bräuchte man 100 Jahre, bis alle öffentlichen Gebäude klimafreundlich saniert sind", rechnet die Umweltpolitikerin vor.


